Naturschutz

Natur schützen

Tauchen. Erleben. Bewahren.

Unsere Gewässer sind wertvolle Lebensräume für Pflanzen, Tiere und uns Menschen. Wer taucht, erlebt diese Welt aus einer ganz besonderen Perspektive – und übernimmt damit auch Verantwortung.

Bei Hippocampusdiving verbinden wir Tauchen mit Naturbeobachtung, Umweltbildung und aktivem Gewässerschutz. Wir möchten nicht nur sehen, was unter Wasser lebt, sondern Entwicklungen verstehen, Veränderungen dokumentieren und dazu beitragen, unsere heimischen Gewässer langfristig zu erhalten.

Erforschen – Pflanzen und Fische bestimmen

Dokumentieren – Bestände und Veränderungen erfassen

Schützen – Müll vermeiden und mit Aktionen aktiv werden

Bewahren – Lebensräume erhalten und verantwortungsvoll tauchen

Naturschutz unter Wasser

Beobachten und dokumentieren
Bei unseren Tauchgängen beschäftigen wir uns mit der Tier- und Pflanzenwelt unserer heimischen Gewässer. Fische und Wasserpflanzen werden bestimmt, Bestände beobachtet und Veränderungen dokumentiert.

Aktiv für saubere Gewässer
Wo es sinnvoll und möglich ist, verbinden wir das Tauchen mit praktischen Naturschutzaktionen. Dazu gehört beispielsweise das Bergen von Müll und anderen Fremdkörpern aus dem Gewässer.

Wissen weitergeben
Naturschutz beginnt mit dem Verständnis für den Lebensraum unter Wasser. Deshalb möchten wir auch anderen Tauchern zeigen, was in unseren Seen lebt und warum ein verantwortungsvoller Umgang damit wichtig ist.

Typische Fische unserer Gewässer

Je nach Gewässer und Jahreszeit begegnen uns unter anderem Flussbarsche, Hechte, Zander, Schleien, Rotfedern, Karpfen und verschiedene Weißfischarten. Dabei geht es uns nicht nur darum, Fische zu sehen, sondern die verschiedenen Arten zu erkennen, ihre Lebensräume kennenzulernen und Beobachtungen bewusst wahrzunehmen.

Krebse und kleine Bewohner

Auch abseits der großen Fische gibt es unter Wasser viel zu entdecken. In unseren Gewässern leben verschiedene Krebse und zahlreiche Kleinkrebse, die häufig erst beim genaueren Hinsehen auffallen. Zu den winzigen Bewohnern gehören beispielsweise Wasserflöhe, Hüpferlinge und Flohkrebse.

Diese kleinen Organismen sind ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsnetzes und tragen wesentlich zum Ökosystem eines Gewässers bei. Bei unseren Beobachtungen möchten wir deshalb nicht nur die auffälligen Arten erfassen, sondern auch einen Blick auf die kleinen und oft übersehenen Bewohner werfen.

Pflanzenwelt unter Wasser

Auch die Pflanzenwelt unserer Gewässer verdient einen genaueren Blick. Besonders interessant sind die Armleuchteralgen (Characeen). In unserem Tauchgewässer kommen vier verschiedene Arten von Armleuchteralgen vor.

Ihre Bestimmung und die Beobachtung ihrer Bestände sind ein wichtiger Bestandteil unserer Naturbeobachtung. Dabei interessiert uns nicht nur, welche Arten vorkommen, sondern auch, wo und in welcher Ausdehnung sie wachsen und wie sich ihre Bestände im Laufe der Zeit verändern.

Gerade als Taucher haben wir die besondere Möglichkeit, diese Lebensräume unmittelbar unter Wasser zu beobachten und zu dokumentieren – selbstverständlich, ohne sie dabei unnötig zu beeinträchtigen.

Unsere Unterwasserwelt entdecken

Flussbarsch
Neugierig und häufig in kleinen Gruppen unterwegs. Besonders Jungfische bilden größere Schwärme. Für Taucher ist der Barsch einer der charakteristischen Bewohner unserer heimischen Gewässer.

Hecht
Ein beeindruckender Räuber, der häufig ruhig zwischen Pflanzen oder in strukturreichen Bereichen steht. Mit etwas Abstand lässt er sich hervorragend beobachten.

Zander
Der Zander bevorzugt eher trübere und lichtärmere Bereiche. Seine großen Augen und die markanten Rückenflossen machen ihn unverwechselbar.

Schleie
Die Schleie hält sich gerne in pflanzenreichen Bereichen auf und ist für Taucher oft eine besonders schöne Begegnung. Auffällig sind ihre kräftige Körperform und die kleinen Barteln am Maul.

Rotfeder
Die Rotfeder ist häufig in pflanzenreichen Bereichen anzutreffen. Sie gehört zu den typischen Friedfischen unserer Seen und lässt sich besonders gut an ihren rötlichen Flossen erkennen.

Karpfen
Karpfen können eine beeindruckende Größe erreichen. Beim Tauchen begegnet man ihnen häufig am Grund oder in der Nähe dichter Vegetation.

Flussbarsch

Perca fluviatilis

Der Flussbarsch gehört zu den typischen Bewohnern unserer Gewässer. Besonders auffällig sind seine dunklen Querstreifen und die rötlichen Bauch- und Afterflossen. Junge Barsche sind häufig in Gruppen unterwegs, während größere Tiere auch einzeln anzutreffen sind.

Beobachtung beim Tauchen:
Mit etwas Ruhe lassen sich Barsche oft aus nächster Nähe beobachten. Gerade zwischen Wasserpflanzen und an strukturreichen Stellen sind sie regelmäßig anzutreffen.

Hecht

Esox lucius

Der Hecht ist ein beeindruckender Räuber unserer heimischen Gewässer. Sein langgestreckter Körper, das breite Maul und seine typische Zeichnung machen ihn unverwechselbar.

Beobachtung beim Tauchen:
Hechte stehen häufig nahezu regungslos zwischen Wasserpflanzen oder in der Nähe von Ästen und anderen Strukturen. Wer sich ruhig nähert und ausreichend Abstand hält, kann sie oft sehr schön beobachten.

Lebensraum:
Besonders pflanzenreiche und strukturierte Bereiche bieten dem Hecht Deckung und geeignete Plätze, um auf Beute zu lauern.

Zander

Sander lucioperca

Der Zander ist ein eindrucksvoller Raubfisch unserer heimischen Gewässer. Sein langgestreckter Körper, die beiden Rückenflossen und seine großen, auffälligen Augen machen ihn gut erkennbar. Seine Färbung reicht von silbrig-grau bis grünlich und wird von dunkleren Querbändern geprägt.

Beobachtung beim Tauchen:
Zander bevorzugen häufig Bereiche mit gedämpftem Licht und halten sich gerne in tieferen oder strukturreichen Zonen auf. Besonders spannend ist eine Begegnung mit mehreren Jungzandern, die sich zeitweise zu Gruppen zusammenschließen.

Lebensraum:
Zander fühlen sich auch in etwas trüberen Gewässern wohl. Strukturreiche Bereiche, Kanten und größere Tiefen bieten ihnen geeignete Rückzugs- und Jagdräume.

Schleie

Tinca tinca

Die Schleie ist mit ihrer olivgrünen bis goldbraunen Färbung und den kleinen rötlichen Augen ein besonders schöner Bewohner unserer heimischen Gewässer. Charakteristisch sind außerdem ihre kleinen Schuppen und die beiden kurzen Barteln an den Mundwinkeln.

Beobachtung beim Tauchen:
Schleien sind häufig eher ruhig und zurückhaltend. Mit etwas Glück lassen sie sich zwischen Wasserpflanzen oder bei der Nahrungssuche am Gewässergrund beobachten. Bei vorsichtiger Annäherung können dabei sehr schöne Begegnungen entstehen.

Lebensraum:
Die Schleie bevorzugt pflanzenreiche, eher ruhige Gewässerbereiche mit weichem Grund. Dichte Unterwasserpflanzen bieten ihr Nahrung, Schutz und Rückzugsmöglichkeiten.

Rotfeder

Scardinius erythrophthalmus

Die Rotfeder ist ein typischer Bewohner pflanzenreicher heimischer Gewässer. Ihren Namen verdankt sie ihren auffällig rötlichen Flossen. Der silbrig bis goldfarben schimmernde Körper und das nach oben gerichtete Maul sind weitere charakteristische Merkmale.

Beobachtung beim Tauchen:
Rotfedern sind häufig in kleinen Gruppen oder größeren Schwärmen unterwegs. Besonders zwischen Wasserpflanzen können Taucher sie gut beobachten, wenn sie sich ruhig verhalten und ausreichend Abstand halten.

Lebensraum:
Die Rotfeder bevorzugt ruhige, pflanzenreiche Bereiche. Unterwasserpflanzen bieten ihr Schutz und Nahrung und spielen daher eine wichtige Rolle in ihrem Lebensraum.

Karpfen

Cyprinus carpio

Der Karpfen gehört zu den größten und kräftigsten Fischen unserer heimischen Gewässer. Charakteristisch sind sein massiger Körper, die großen Schuppen und die kleinen Barteln am Maul. Besonders große Exemplare sind unter Wasser eine beeindruckende Begegnung.

Beobachtung beim Tauchen:
Karpfen lassen sich häufig bei der Nahrungssuche am Gewässergrund beobachten. Dabei können sie Sediment aufwirbeln und sind manchmal schon an einer entstehenden Trübungswolke zu entdecken. Bei ruhigem Verhalten können Taucher ihnen erstaunlich nahekommen.

Lebensraum:
Karpfen bevorzugen eher warme Gewässerbereiche mit weichem Grund und ausreichendem Nahrungsangebot. Sie nutzen sowohl offene Bodenflächen als auch pflanzenreiche und strukturierte Bereiche.

Flusskrebs

Flusskrebse gehören zu den besonders spannenden Bewohnern unserer Gewässer. Meist halten sie sich am Gewässergrund auf und nutzen Steine, Wurzeln, Pflanzen oder andere Strukturen als Versteck. Mit ihren kräftigen Scheren sind sie unter Wasser unverwechselbar.

Beobachtung beim Tauchen:
Besonders bei ruhigen Tauchgängen und in der Dämmerung lohnt sich ein genauer Blick unter Äste, zwischen Steine und an andere Versteckmöglichkeiten. Oft entdeckt man zunächst nur die Scheren oder Fühler eines Krebses.

Lebensraum:
Strukturreiche Bereiche bieten Krebsen Schutz und Nahrung. Als Teil des Ökosystems verwerten sie unter anderem pflanzliches und tierisches Material und dienen gleichzeitig anderen Tieren als Nahrung.

Roter Amerikanischer Sumpfkrebs

Procambarus clarkii

Der Rote Amerikanische Sumpfkrebs ist eine invasive Krebsart, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Besonders auffällig sind bei ausgewachsenen Tieren die kräftigen Scheren mit ihrer roten Färbung und den markanten Erhebungen.

Beobachtung beim Tauchen:
Zwischen Wasserpflanzen und am Gewässergrund lassen sich die Tiere teilweise sehr gut beobachten. Bei Annäherung zeigen sie häufig ein eindrucksvolles Abwehrverhalten und präsentieren ihre geöffneten Scheren.

Bedeutung für das Gewässer:
Als invasive Art kann der Rote Amerikanische Sumpfkrebs heimische Lebensgemeinschaften beeinflussen. Deshalb ist es für unsere Naturbeobachtung besonders interessant, sein Vorkommen und seine Bestandsentwicklung im Gewässer zu dokumentieren.

Flohkrebs

Gammarus sp.

Flohkrebse sind kleine Krebstiere, die leicht übersehen werden und dennoch eine wichtige Rolle im Ökosystem unserer Gewässer spielen. Mit ihrem seitlich abgeflachten, gebogenen Körper unterscheiden sie sich deutlich von den großen Flusskrebsen.

Beobachtung beim Tauchen:

Für Taucher sind Flohkrebse erst beim genauen Hinsehen zu entdecken. Sie leben häufig zwischen Wasserpflanzen, unter Steinen oder in abgestorbenem Pflanzenmaterial und können dort in größerer Zahl vorkommen.

Bedeutung für das Gewässer:

Flohkrebse helfen beim Abbau organischen Materials und sind gleichzeitig eine wichtige Nahrungsquelle für Fische und andere Wasserbewohner. Damit sind diese winzigen Tiere ein bedeutendes Glied im Nahrungsnetz.

Wasserfloh

Daphnia sp.

Wasserflöhe sind winzige Krebstiere und gehören zum tierischen Plankton unserer Gewässer. Obwohl sie nur wenige Millimeter groß werden, haben sie eine enorme Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht eines Sees.

Beobachtung:
Mit bloßem Auge sind Wasserflöhe nur als kleine, sich ruckartig bewegende Punkte zu erkennen. Unter einer Lupe oder dem Mikroskop zeigt sich dagegen ihr faszinierender Körperbau – häufig kann man sogar das schlagende Herz erkennen.

Bedeutung für das Gewässer:
Wasserflöhe ernähren sich unter anderem von mikroskopisch kleinen Algen und Schwebstoffen. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Jungfische und andere Wasserbewohner. Damit bilden sie ein entscheidendes Bindeglied im Nahrungsnetz.

Hüpferling

Cyclops sp.

Hüpferlinge gehören zu den Ruderfußkrebsen (Copepoden) und sind winzige Bewohner des freien Wassers. Ihren deutschen Namen verdanken sie ihrer charakteristischen, ruckartigen Fortbewegung. Auffällig ist bei vielen Arten das einzelne, zentral gelegene Auge – daher auch der Name Cyclops.

Beobachtung:
Mit bloßem Auge sind Hüpferlinge kaum genauer zu erkennen. In einer Wasserprobe und unter der Lupe oder dem Mikroskop wird ihr langgestreckter Körper mit den auffälligen Antennen sichtbar.

Bedeutung für das Gewässer:
Hüpferlinge sind ein wichtiger Bestandteil des Zooplanktons. Sie ernähren sich je nach Art unter anderem von Algen und anderen Kleinstorganismen und sind selbst eine wichtige Nahrungsquelle für Fischlarven und Jungfische.

Armleuchteralgen

Characeae

Armleuchteralgen gehören zu den faszinierendsten Bewohnern unserer Unterwasserflora. Ihren Namen verdanken sie ihrem charakteristischen Aufbau: Um die Hauptachse stehen regelmäßig angeordnete Seitenäste, wodurch die Pflanzen an kleine Armleuchter erinnern.

Beobachtung beim Tauchen:
Unter Wasser können Armleuchteralgen ausgedehnte, teilweise dichte Bestände bilden. Für Taucher entstehen dadurch beeindruckende Unterwasserlandschaften, in denen sich auch zahlreiche kleine Tiere und Jungfische aufhalten.

Bedeutung für das Gewässer:
Armleuchteralgen sind wichtige Bestandteile des Lebensraums. Ihre Bestände bieten Struktur und Rückzugsmöglichkeiten und können zugleich interessante Hinweise auf die Entwicklung eines Gewässers geben.

Bei uns besonders:
In unserem Gewässer beobachten wir vier verschiedene Arten von Armleuchteralgen. Ihre Bestimmung, Verbreitung und Bestandsentwicklung möchten wir dokumentieren und über längere Zeit beobachten.

Raues Hornblatt

Ceratophyllum demersum

Das Raue Hornblatt ist eine vollständig untergetaucht lebende Wasserpflanze. Seine dicht stehenden, gegabelten Blätter geben ihm ein fast buschiges Aussehen. Eine Besonderheit: Es bildet keine echten Wurzeln, sondern kann frei im Wasser wachsen oder locker am Gewässergrund liegen.

Beobachtung beim Tauchen:
Dichte Hornblattbestände bilden unter Wasser regelrechte kleine Wälder. Zwischen den feinen Verzweigungen finden Jungfische, Kleinkrebse und zahlreiche andere Wasserorganismen Schutz.

Bedeutung für das Gewässer:
Als strukturreiche Unterwasserpflanze schafft das Hornblatt wichtige Rückzugsräume und bietet vielen kleinen Lebewesen eine Oberfläche zum Besiedeln.

Wenn Hornblatt bei euch vorkommt, würde ich davon als Nächstes wieder ein schönes Unterwasserbild ohne Text machen.

Beobachten – bestimmen – dokumentieren

Tauchen ermöglicht uns einen besonderen Blick auf die Entwicklung unserer Gewässer. Dabei möchten wir nicht nur schöne Begegnungen unter Wasser erleben, sondern genauer hinschauen.

Beobachten
Welche Tiere und Pflanzen finden wir? Wo kommen sie vor und welche Veränderungen fallen uns auf?

Bestimmen
Fische, Krebse, Kleinstlebewesen und Wasserpflanzen werden möglichst genau bestimmt. So lernen wir den Lebensraum unter Wasser immer besser kennen.

Dokumentieren
Beobachtungen, Fotos und Bestände können über längere Zeit festgehalten und miteinander verglichen werden. Besonders interessant sind Veränderungen bei Fischbeständen, Wasserpflanzen und invasiven Arten.

Schützen
Was wir kennen und verstehen, können wir besser schützen. Deshalb gehören für uns Naturbeobachtung, rücksichtsvolles Tauchen und der Erhalt der Unterwasserwelt zusammen.

Tauchen hinterlässt Eindrücke – möglichst keine Spuren.

Aktiv für saubere Gewässer

Naturschutz bedeutet für uns nicht nur zu beobachten, sondern auch Verantwortung zu übernehmen. Abfälle und andere Fremdkörper haben in unseren Gewässern nichts verloren.

Bei unseren Tauchgängen achten wir deshalb bewusst auf Müll und Veränderungen im Gewässer. Wo eine Bergung sinnvoll und sicher möglich ist, können Fundstücke entfernt und fachgerecht entsorgt werden.

Dabei gilt jedoch: Nicht alles, was unter Wasser liegt, ist automatisch Müll. Gegenstände können im Laufe der Zeit selbst zu Lebensräumen geworden sein. Deshalb schauen wir genau hin, bevor etwas aus dem Gewässer entfernt wird.

Rücksichtsvoll tauchen

Eine gute Tarierung schützt nicht nur den Taucher, sondern auch den Gewässergrund. Wir vermeiden unnötigen Bodenkontakt, halten Abstand zu Tieren und Pflanzen und greifen möglichst wenig in den Lebensraum ein.

Unser Grundsatz:

Entdecken. Verstehen. Schützen.
Wir sind Gäste unter Wasser – und möchten die Unterwasserwelt so hinterlassen, wie wir sie vorgefunden haben.